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Fahrschule, Ausbildung, Prüfung
 theoretiker
08.08.2005, 19:31 Uhr
Ausbildung in Gefahr?!
Tjoa es ist erfreunlich hier auch Artikel von solchen Menschen zu lesen, die sich schwer taten mit der praktischen Führerscheinprüfung.
Doppeltes Leid ist geteiltes Leid, oder so. O_o
Ich bin mittlerweile auch zweimal durchgefallen und das wo ich jetzt im Abi-Jahr bin. Die Wochenenden werden sicher richtig lustig.
Ich bin wohl ein zu theoretischer Mensch, wie mir scheint, denk ständig nach über das wie und nicht über das ob sozusagen.
Deshalb mache ich sehr viele Fehler, mehr in den Fahrstunden als in der Prüfung, was wohl mit auch an dem Fahrlehrer liegt, welcher einen sehr rauen, ja fast miltärisch, niederträchtigen Ton anschlägt. (Moti-Spritze wie er meint ... ja nee ist klar)
Bei der erste Prüfung hat mich eine falschgeladene landwirtschaftl. Zugmaschine um den Führerschein gebracht ( Seitenabstand, Spiegel, fallende Ladung störte ), 5 min um den Block und die Sache wäre ausgestanden gewesen - shit happends ! -, bei der Zweiten eine unzulängliche Strasse, die trotz enormer Enge das rechtsseitige Parken ermöglicht hat (Strassenverkehrsamt schaut euch die Strasse an) und in der ich keine Sicht zum Gegenverkehr hatte. Folglich, mutig nach vorne schreitend mit dem Golf,habe ich anscheinend den Seitenabstand nicht eingehalten und bin durchgerasselt. Genau genommen würde hier jeder zweite, der hier durchfährt seine Prüfung vermasseln. Fahrlehrer hat dann den Wagen zum Ausgangspunkt gefahren - erniedrigendes Gefühl.
Nun gut, bei der zweiten Prüfung war ich mega nervös, weil 1. mich der Fahrlehrer am Vortag ordentlich rund gemacht hat aufgrund meiner Fehler ( "du hast kein Talent zum Bestehen du Pfeife" usw.) und 2. ich das finanzielle Aus im Hintergrund hatte.
Naja diesen Tag konnte ich danach vergessen. Ich habe mich in meinem Zimmer in dieser (Ferien-)Woche verkrochen und halte mich seither für den absoluten Volldeppen.
Größere Sorge macht mir eher meine Ausbildung, die ich mit dauerhaftem Prüfungsversagen riskiere zu verlieren.
Ich habe vielleicht schon was in Aussicht mit Chancen, natürlich ist eine Randbedingung der Führerschein.
Wenn ich diese aufgrund des fehlenden Führerscheins nicht bekomme, greife ich bestimmt zur Flasche oder so ... kein Plan...
Deshalb einmal eine Frage an die eher mitmenschlichen Leute hier im Forum:
Hat der Ausbilder ein gewisses Verständnis dafür, dass man sich noch in der Fahrschulausbildung befindet und so erst vorraussichtlich den Führerschein bis zum Ausbildungsbeginn erhält oder wird das eher abgelehnt ? (soll ja vorkommen, dass manche 2 Jahre zum Führerschein brauchen)
Ist es legitim auch in diesem Zusammenhang seine Schwäche einfach frei zu offenbaren?
Würd mich auf Antwort sehr freuen.
In ca. 3 Wochen ist meine nächste Prüfung, gejobbt und von Omi Geld "abgebettelt". Ich bin schon heute abgespannt.
Nach erneutem Versagen wechsele ich wohl die Fahrschule.
LG an alle Mitleidenden. ;)

 Rockyna
08.08.2005, 19:47 Uhr
zu: Ausbildung in Gefahr?!
Hallo!
Also zunächst einmal hab ich Mitgefühl mit dir
;-) bin nämlich auch schonmal durchgefallen. Mein erster Prüfer war son steifer Typ ohne Höflichkeit,der zweite war voll locker und hatte irgendwie Mitleid mit meinem Alter,da ich schon längst hätte fahren können. *g* Also ich glaube schon,wenn du deinem neuen Arbeitgeber die Wahrheit sagst,dass du noch ne Zeit bist zum Schein brauchst,wirds ers doch hoffentlich verstehn.Aber ich würde nicht gleich zur Flasche greifen,wär ja schade um so einen gebildeten Menschen ;-)
Ne jetzt mal ernst,ich kann dir zwar jetzt nicht soo gut helfen,weil es auf den jeweiligen Chef ankommt. Gibt es bei deiner Fahrschule nicht mehrere Fahrlehrer? Ich hab zwar am Schluss der Ausbildung auch häufiger "Anschiss" bekommen,aber ich glaub das war bei meinen Fehlern berechtigt und er hats auch nicht bös gemeint oder wirklich beleidigend gesagt,so bissl Pfeffer unter Hintern is auch net ganz verkehrt. Aber wie deiner umgeht?!
Also ich wünsch dir einfach mal beim nächsten Mal viel Glück!
Gruß
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